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Hat da eigentlich mal irgend jemand nachgerechnet? 29.11.2017
Finanzen, Aktuelles, BA-Thema
Über die Stoschekschen Träume von einer neuen Multifunktions-Halle wird vergessen, dass an der alten Halle (Brose-Arena) noch massenhaft finanzielle Verpflichtungen hängen.

Kommentar

Die Stadt hat vor fünf Jahren - u.a. auf Druck von Herrn Stoschek (Fa. Brose) - Millionen in die Arena an der Forchheimer Straße (aktuelle Brose-Arena) investiert. Finanziert wurden die Investitionen zum Teil mit einer Kreditaufnahme von 23 Jahren Laufzeit (1,77 Millionen).

Nun ist Herrn Stoschek die alte Halle zu klein, und die Stadt soll sich gefälligst an der Suche eines Hallenstandortes für eine neue, größere Halle beteiligen. Dafür will die Stadtratsmehrheit - so im neuen Haushaltsentwurf der Stadt - 175.000 Euro Steuermittel für eine Konzeptstudie ausgeben. Die SPD knüpft die Unterstützung an die Zusage, dass der Neubau der "großen" Halle in Bamberg erfolgt.

Aber rechnet mal bitte jemand nach, was und wie wir die aufgenommenen Kredite für die alte Halle zurückzahlen sollen, wenn neben dran eine neue große Halle steht?

Fragt bitte mal jemand nach, wer dann das Defizit für die alte Halle bezahlen soll, wenn dort kaum noch Basketballspiele und vermutlich weniger andere Großveranstaltungen statt finden werden?

Fragt mal bitte einer nach, wie die vermutlich wegbrechenden Erlöse für die Namensrechte bei der alten Halle ausgeglichen werden sollen, oder gibt es dann zwei Brose-Arenen in Bamberg und die Firma Brose zahlt für die Namensrechte beider Hallen?

Fragt mal jemand nach, ob die "versteckten" Subventionen von städtischen Töchtern und der Sparkasse dann für beide Hallen fließen sollen?

Soll heißen: Selbst wenn es ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für eine neue große Halle in Bamberg geben sollte, wer zahlt für die Schulden und für das Defizit der alten Halle?

Antwort: Die Stadtgesellschaft!

Liebes Bamberg, wacht endlich auf!

Peter Gack



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